Madrid · Region Madrid · Spanien
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Madrid liegen nah beieinander: die Puerta del Sol und die Plaza Mayor im alten Habsburger-Viertel, der Königspalast und die Almudena-Kathedrale rund zehn Gehminuten weiter, der Prado mit seinen Nachbarn am Paseo del Arte und der Retiro-Park, der zusammen mit dem Paseo del Prado seit 2021 UNESCO-Welterbe ist.
Neben den Museen lebt Madrid von seinen Vierteln: Flohmarkt Rastro und Tapas in La Latina am Sonntag, die Plätze von Malasaña und Chueca, das bunte Lavapiés und die Einkaufsstraßen von Salamanca. Für die Highlights reichen zwei volle Tage; mit drei oder vier Tagen schaffst du die Museen in Ruhe und einen Ausflug nach Toledo oder Segovia. Öffnungszeiten und Preise stammen von den offiziellen Websites, Stand: Oktober 2026.
Hier siehst du Erlebnisse von Viator in Madrid: Führungen durch Museen und den Königspalast, Stadtrundgänge, Tapas-Touren und Tagesausflüge. Jedes Angebot zeigt Preis und Bewertungen; die Verfügbarkeit hängt vom gewählten Datum ab.
Die Fußgängerzone der Puerta del Sol ist der klassische Startpunkt. Hier stehen die Uhr der Real Casa de Correos, deren Glockenschläge in Spanien das neue Jahr einläuten, die Gedenkplatte Kilómetro Cero, von der aus die Nationalstraßen gemessen werden, und die Statue des Bären mit dem Erdbeerbaum.
Über die Calle Mayor erreichst du die Plaza Mayor. Juan Gómez de Mora gab ihren Gebäuden ab 1617 ein einheitliches Bild, nach dem Brand von 1790 schloss Juan de Villanueva die Ecken und setzte neun Torbögen ein; der bekannteste ist der Arco de Cuchilleros mit seiner Treppe. In der Mitte steht das Reiterstandbild Philipps III., in der Casa de la Panadería sitzt das Centro de Turismo de Madrid. Weiter geht es zur Plaza de la Villa und zur Plaza de Oriente.
Von Oktober bis März ist der Palacio Real montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet, Einlass bis eine Stunde vor Schluss. Der Basistarif kostet 18 €; Patrimonio Nacional empfiehlt den Online-Kauf, weil die Besucherzahl begrenzt ist. Montags bis donnerstags von 16 bis 18 Uhr ist der Eintritt für EU-Bürger, Einwohner der EU und Lateinamerikaner mit Nachweis frei, aber nur an der Kasse. Die Gärten des Campo del Moro sind frei zugänglich.
Gegenüber steht die 1993 geweihte Almudena-Kathedrale; um eine Spende von 1 € wird gebeten, das Museum mit Aufstieg zur Kuppel kostet 8 €. Zum Sonnenuntergang empfiehlt das Tourismusamt die Gärten des Templo de Debod, eines ägyptischen Tempels.
Die drei großen Museen liegen auf gut einem Kilometer, doch das Tourismusamt rechnet mit einem halben bis ganzen Tag pro Haus. Verteile sie also auf mehrere Tage. Wer alle drei besucht, zahlt 2026 für das Paseo-del-Arte-Ticket 32,80 €.
Paseo del Prado und Buen Retiro, auch Landschaft des Lichts genannt, stehen seit 2021 auf der UNESCO-Welterbeliste. Der Park ist 125 Hektar groß, der Eintritt ist frei, von Oktober bis März ist er von 6 bis 22 Uhr geöffnet.
Der Klassiker: ein Ruderboot auf dem großen Teich, ein Blick in den Palacio de Cristal, einen Glas- und Eisenpavillon von 1887, den heute das Reina Sofía für Ausstellungen nutzt (bei Regen kann er schließen), und zum Schluss die Puerta de Alcalá von 1778 oder die Bücherstände der Cuesta de Moyano.
Die Gran Vía entstand ab 1910 und ist gesäumt von Kinos, Theatern und Geschäften; von der Dachterrasse des Círculo de Bellas Artes blickst du auf den Boulevard. Jedes Viertel hat seinen eigenen Charakter:
Fußballfans besichtigen das Stadion von Real Madrid bei der offiziellen Tour des Vereins, mit Museum und Panoramablick ins Innere. Ein Spielticket ist das nicht. Preise, Zeiten und Anfahrt findest du auf unserer Seite zur Bernabéu-Tour.
Selbst das Tourismusamt sagt, dass zwei Tage nicht reichen, um die Stadt zu kennen. Mit zwei vollen Tagen machst du am ersten das Habsburger Madrid, den Königspalast und Debod, am zweiten ein Museum, den Retiro und das Barrio de las Letras. Mit drei oder vier Tagen kommen ein weiteres Museum, die Viertel und ein Ausflug dazu.
Das Zentrum erkundest du zu Fuß; die Metro fährt von 6 bis 1:30 Uhr, und das Touristenticket gilt 1 bis 7 Tage im gesamten Nahverkehr. Bis Ende 2026 ist die Linie 10 zwischen Nuevos Ministerios und Cuzco wegen Bauarbeiten unterbrochen, es fährt ein Ersatzbus. Vom Flughafen ins Zentrum kostet der Express-Bus 5,10 €.
Toledo liegt 70 km südlich und ist mit über 2.000 Jahren Geschichte UNESCO-Welterbe. Segovia, ebenfalls Welterbe, erreichst du in rund 30 Minuten mit dem Hochgeschwindigkeitszug oder in einer Stunde über die A-6; das römische Aquädukt steht noch auf seinen zwei Bogenreihen.
Im Winter bietet die Sierra de Guadarrama zwei Skigebiete nahe der Stadt. Zum Puerto de Navacerrada fährst du über die A-6 bis Collado Villalba und weiter auf der M-601, oder mit Bus 691 ab Moncloa, der auch in Valdesquí hält. Die Saison hängt vom Schnee ab, schau vorher auf die Webcams.
Zwei volle Tage reichen für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Mit drei oder vier Tagen hast du für jedes große Museum einen halben Tag, Zeit für die Viertel und einen Ausflug nach Toledo oder Segovia.
In den letzten zwei Stunden: montags bis samstags 18-20 Uhr, sonntags und feiertags 17-19 Uhr. Das gilt für die Sammlung, Tickets gibt es an der Kasse, solange Kapazität besteht.
Dienstags. An den übrigen Tagen öffnet es von 10 bis 21 Uhr, sonntags nur bis 14:30 Uhr.
Vormittags Puerta del Sol, Plaza Mayor, Königspalast und Almudena, nachmittags den Prado, zum Abschluss den Retiro oder den Sonnenuntergang am Templo de Debod.
Ja. Puerto de Navacerrada und Valdesquí liegen in der Sierra de Guadarrama, mit dem Auto über A-6 und M-601 oder mit Bus 691 ab Moncloa. Ob geöffnet ist, hängt vom Schnee ab.