Schlangen auf Berg- und Wandertouren: Was Aktivurlauber wirklich wissen müssen

Wenn die Skisaison zu Ende geht und die Sommermonate anbrechen, tauschen viele von uns die Ski gegen Wanderschuhe. Doch gerade in den Alpen und im Mittelmeerraum gibt es neben Sonnenbrand und Blasen an den Füßen noch ein Risiko, das oft unterschätzt wird: Begegnungen mit Giftschlangen. Wir zeigen euch, worauf ihr bei euren Sommertouren achten solltet, damit die Vorfreude auf die nächste Bergsaison nicht getrübt wird.

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Vom Skigebiet zum Wandergebiet: gleiche Berge, andere Gefahren

Viele Skigebiete verwandeln sich im Sommer in beliebte Wanderreviere – die Loipen von gestern werden zu Almwegen von heute. Wer die Region also sowohl im Winter als auch im Sommer nutzt, sollte wissen, dass sich die Risikofaktoren komplett ändern. Statt Lawinen oder vereister Pisten rücken im Sommer Hitze, Zecken und eben auch Schlangen in den Fokus. Besonders in südlicheren Alpenregionen wie Kärnten, Südtirol oder Slowenien, die bei uns auch als Skidestinationen bekannt sind, kommt die Europäische Hornotter vor – laut Fachleuten die giftigste Schlangenart Europas. Sie fühlt sich auf sonnigen, steinigen Hängen wohl, also genau dort, wo im Winter oft die Pisten verlaufen und im Sommer Wanderwege durchführen.

Vorsicht statt Panik: So verhaltet ihr euch richtig

Die gute Nachricht zuerst: Schlangen meiden in der Regel den Kontakt mit Menschen und beißen nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Wer auf markierten Wegen bleibt, festes Schuhwerk trägt und beim Klettern über Steine oder Wurzeln nicht blind mit der Hand hineingreift, senkt das Risiko einer Begegnung erheblich. Auch das bewusste Auftreten mit etwas mehr Lärm hilft, denn die meisten Schlangen spüren Erschütterungen und ziehen sich rechtzeitig zurück. Kommt es dennoch zu einem Biss, gilt: Ruhe bewahren, die betroffene Extremität möglichst ruhigstellen und schnellstmöglich ärztliche Hilfe holen. Von Hausmitteln wie Aussaugen oder Abbinden raten Experten inzwischen ab, da sie mehr schaden als nützen können. Wichtig ist vor allem, körperliche Anstrengung zu vermeiden, damit sich ein mögliches Gift nicht schneller im Körper verteilt.

Was das für eure Ausrüstung bedeutet

Auch wenn Schlangenbisse in Europa selten lebensbedrohlich sind, lohnt es sich, bei der Tourenplanung ein paar Dinge mitzudenken: robuste, geschlossene Wanderschuhe statt Sandalen, lange Hosen bei Touren durch hohes Gras oder Geröll und ein gut ausgestattetes Erste-Hilfe-Set im Rucksack. Wer sein Ski- und Outdoor-Equipment bei Caranva mietet, kann sich saisonal flexibel ausrüsten – von robusten Trekkingschuhen im Sommer bis zu Skischuhen im Winter – und muss nicht für jede Aktivität komplett neues Material kaufen. So seid ihr das ganze Jahr über passend unterwegs, egal ob auf Schnee oder auf schlangenreichen Bergpfaden.